Wie das IDG Framework Führungskräfte stärkt: Besserer Führungsstil, Selfcare, Resilienz und NachhaltigkeitskompetenZ
- jannes06
- Sep 8, 2024
- 3 min read

Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. In einer Welt, die von schnellen technologischen Entwicklungen, globalen Krisen und einer zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit geprägt ist, müssen Führungskräfte mehr als nur fachliche Kompetenz zeigen. Es geht darum, eine Kultur des Vertrauens zu schaffen, Selbstfürsorge zu praktizieren, resilient zu sein und eine nachhaltige und zukunftsorientierte Unternehmensführung zu gewährleisten. Das Inner Development Goals (IDG) Framework bietet genau die Werkzeuge, die Führungskräfte benötigen, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.
Was ist das IDG Framework?
Das IDG Framework basiert auf fünf Kernkompetenzen, die als Grundlage für die innere Entwicklung von Individuen und Organisationen dienen. Diese Kompetenzen sind:
Selbstbewusstsein: Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zur Erkennung eigener Stärken, Schwächen und innerer Werte.
Kognitive Kompetenzen: Das Vermögen, kritisch zu denken, komplexe Probleme zu lösen und kreative Lösungen zu finden.
Beziehungspflege: Die Kompetenz, starke, empathische und respektvolle Beziehungen zu anderen zu pflegen.
Zusammenarbeit: Die Fähigkeit, effektiv in Teams zu arbeiten, auch in diversen und interdisziplinären Zusammenhängen.
Proaktives Handeln: Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und aktiv Veränderungen voranzutreiben.
Diese Kompetenzen sind nicht nur für die individuelle Entwicklung von Bedeutung, sondern auch essenziell für die Förderung einer positiven und nachhaltigen Unternehmenskultur. Für Führungskräfte bieten die IDGs einen strategischen Ansatz, um ihren Führungsstil zu verbessern und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Selfcare, Resilienz und Change-Management zu stärken.
Besserer Führungsstil durch die IDGs
Ein guter Führungsstil basiert nicht nur auf strategischem Denken und Entscheidungsfindung, sondern auch auf emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit, andere zu inspirieren und zu motivieren. Durch die Integration der IDGs können Führungskräfte:
Authentisch führen: Ein erhöhtes Selbstbewusstsein ermöglicht es Führungskräften, authentisch zu sein, ihre Werte klar zu kommunizieren und Entscheidungen zu treffen, die mit diesen Werten übereinstimmen.
Empathie zeigen: Die Kompetenz der Beziehungspflege fördert die Fähigkeit, die Perspektiven und Bedürfnisse der Mitarbeitenden besser zu verstehen und darauf einzugehen.
Konstruktives Feedback geben: Durch die Entwicklung kognitiver Kompetenzen können Führungskräfte fundiertes und konstruktives Feedback geben, das Mitarbeitende motiviert und ihre Weiterentwicklung unterstützt.
Selfcare und Resilienz fördern
Die Anforderungen an Führungskräfte sind hoch, und oft kommen dabei die eigenen Bedürfnisse zu kurz. Selfcare und Resilienz sind daher entscheidend, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das IDG Framework unterstützt Führungskräfte dabei, diese Fähigkeiten zu entwickeln:
Selbstbewusstsein und Selfcare: Die Arbeit an Selbstbewusstsein hilft Führungskräften, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und Selfcare-Praktiken in ihren Alltag zu integrieren. Das kann durch achtsame Pausen, Reflexion oder die bewusste Gestaltung des Arbeitsalltags geschehen.
Resilienz durch innere Stärke: Resilienz bedeutet, Herausforderungen und Rückschläge zu bewältigen, ohne dabei die innere Balance zu verlieren. Das IDG Framework stärkt die innere Widerstandskraft, indem es Führungskräften Werkzeuge an die Hand gibt, um mit Stress und Unsicherheit besser umzugehen.
Nachhaltigkeits- und Change-Kompetenzen entwickeln
In einer sich ständig verändernden Welt ist die Fähigkeit, Veränderungen zu managen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, unerlässlich. Die IDGs unterstützen Führungskräfte dabei, diese Kompetenzen zu erlernen und umzusetzen:
Nachhaltigkeit als Führungsprinzip: Durch die Integration der IDGs in ihre Führungsarbeit können Führungskräfte eine Kultur der Nachhaltigkeit fördern, die nicht nur ökologische, sondern auch soziale und ökonomische Aspekte umfasst.
Proaktives Change-Management: Die Kompetenz des proaktiven Handelns ermöglicht es Führungskräften, Veränderungen nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu gestalten. Dies beinhaltet die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, Risiken abzuwägen und Mitarbeitende durch den Wandel zu führen.
Praxisbeispiel: Die IDGs in der Führungspraxis umsetzen
Ein praktischer Ansatz, um das IDG Framework in den Führungsalltag zu integrieren, kann durch regelmäßige Workshops, Coaching-Sessions und Selbstreflexion erfolgen. Führungskräfte können:
Selbstreflexion fördern: Regelmäßige Reflexionszeiten einplanen, um sich selbst und die eigene Führungsarbeit zu hinterfragen.
Mentoring und Peer-Learning: Austauschformate mit anderen Führungskräften nutzen, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Training und Weiterbildung: Teilnahme an IDG-Workshops und -Trainings, um die fünf Kernkompetenzen gezielt zu entwickeln.
Fazit
Das IDG Framework bietet Führungskräften einen klaren Weg, um ihren Führungsstil, ihre Selfcare-Praktiken und ihre Resilienz zu stärken. Durch die Entwicklung der inneren Kompetenzen können Führungskräfte nicht nur nachhaltiger und effektiver führen, sondern auch eine Unternehmenskultur schaffen, die Veränderungen positiv aufnimmt und aktiv gestaltet. Die Integration der IDGs in die Führungsarbeit ist somit nicht nur ein persönlicher Gewinn für Führungskräfte, sondern auch ein strategischer Vorteil für das gesamte Unternehmen.
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